***"Bleibt gesund und haltet Abstand, sodass wir uns bald wieder sehen!!! ***

 

Termine

Achtung Aktuell!!!!!!

 

 69. VDT-Schau Hannover

 

vom 19.12. bis 20.12.2020

 

Absage der 69. VDT-Schau Kassel

 

vom 22.01. bis 24.01.2021

 

Liebe Züchterfrauen und Zuchtfreunde,
wir haben die letzten Wochen und Monate dazu genutzt, unsere internen Planungen zur Durchführung der 69. VDT Schau auf dem Gelände der Messe Kassel trotz der Corona Pandemie voranzutreiben.
Leider müssen wir aber feststellen, dass uns die Corona-Krise anhaltend fest im Griff hat und uns vor Aufgaben stellt, die wir aus gesundheitlichen, wirtschaftlichen als auch menschlichen Aspekten nicht meistern können. Schweren Herzens haben wir uns daher entschlossen, die 69. VDT-Schau in Kassel abzusagen. Diese Entscheidung haben wir uns wahrlich nicht leichtgemacht, aber wir konnten zu keinem anderen Entschluss kommen.
Unsere Gründe erläutern wir Ihnen / Euch gern wie folgt:
Der gesundheitliche Aspekt
Viele unserer Mitglieder und Aussteller gehören der Corona-Risikogruppe an. Wir verfügen derzeit über keine verlässlichen und belastbaren Aussagen der Genehmigungsbehörden zum Umfang und Ausmaß einer Durchführung unter Hygieneauflagen, Abstandsregelungen und Besucherbeschränkungen.
Unabhängig von den uns auferlegten Restriktionen und Hygiene-Schutzmaßnahmen der Gesundheitsbehörden, rechnen wir auch damit, dass viele Züchter von einer Teilnahme und einem Besuch allein schon aus Angst vor den Ansteckungsrisiken absehen werden.
Jüngst die Fälle in der Fleischindustrie zeigen uns schonungslos auf, wie schnell der Virus sich innerhalb enger Gruppen und Gemeinschaften weiterhin ausbreiten kann.
Derzeit gelten für Messen im Bundesland Hessen die folgenden Auflagen:
Einhaltung der Abstandsregelung von 1,50 Meter Mindestabstand
die reduzierte, maximal zulässige Besucheranzahl beträgt (Stand 06.07.2020) 3 qm pro Besucher, bezogen auf die vom Besucher zugängliche Grundfläche
eine Gangbreite von 5 Meter mit Einbahnregelung und Bodenmarkierungen für die Abstandseinhaltung muss vorhanden sein
eine klare Besucherführung muss vorgegeben sein
Standpartys sind nicht möglich
Desinfektionsmittel müssen überall bereitstehen
die Frischluftzuführung muss dauerhaft gewährleistet sein eine kontaktlose Zutrittskontrolle, elektronische Zutrittskarten und elektronische Bezahlung muss gewährleistet sein
jeder Besucher muss neben der Registrierung einen Mund-Nasenschutz tragen jeder Aussteller und Besucher hat eine verpflichtende Selbsterklärung zum individuellen Gesundheitszustand abzugeben
weiterhin besteht derzeit die Empfehlung, an jedem Ausstellungstag einen Arzt vor Ort vorzuhalten
Diese gegenwärtigen Auflagen, die wir in einem Hygienekonzept jedem Aussteller und Besucher, verdeutlichen müssen, sind für uns unerfüllbar. Auch fehlt uns hierfür das notwendige Sicherheitspersonal.
Der wirtschaftliche Aspekt
Es ist unser Anspruch die VDT-Schau zumindest kostendeckend durchzuführen. Auf die entstandenen Diskussionen hierzu kommen wir noch zurück. Derzeit ist fraglich, ob wir überhaupt die benötigte Tieranzahl von mindestens 15.000 Tauben erreichen können
Allein der Umstand der Auflagen zur Bezahlung der Eintrittskarten wird schon einmal viele ältere Taubenfreunde vom Besuch der Schau abhalten. Auch gäbe es dann wiederum starke Einbußen beim Katalogverkauf.
Trotz der Erhöhung des Standgeldes auf 15,- Euro inkl. neuer Trink-und Futterbecher fallen jetzt
weitere unvorhersehbare Kosten an.
Wir benötigen pro Halle ein hohes Potential von Aufsichtskräften, da sich erfahrungsgemäß gerade beim Einsetzen aber auch während der Besuchertage nicht jeder an die Hygieneregeln halten wird.
Hier müsste auf Fremdpersonal zurückgegriffen werden. Dabei entstehen erhebliche Lohnkosten.
Hinzu kämen die evtl. anfallenden Arztkosten. Weiterhin fallen ja schon die bekannten Mehrkosten
für die Hallenmiete und Energie an. Auch der Käfig Auf-und –Abbau verursacht trotz Mitwirkung von Helfern des Thüringer Rassetaubenclubs deutlich höhere Kosten versus 2019.
Industriestände und Flächen können nicht in gewohnten Umfang angegliedert werden, da hier ein größerer Platzbedarf besteht und somit weitere Einnahmen nicht generiert werden können.
Es ist uns derzeit unter den gegebenen Umständen unmöglich, eine belastbare / valide Finanzplanung für die 69. VDT-Schau in Kassel vorzunehmen.
Die wirtschaftlichen Durchführungsrisiken sind derzeit nicht beherrschbar und für uns als Geschäftsführer nicht vertretbar.
Der menschliche Aspekt
Leider erhielten wir noch in den letzten Wochen von einigen Kritikern aus unseren Reihen Schriftsätze unter Androhung der Einbeziehung von Rechtsanwälten zum vorgelegten finanziellen Abschluss
der 67. VDT-Schau.
Der Sponsor der außerplanmäßigen Energiekosten hat jetzt sein Versprechen vorzeitig eingelöst
und wir konnten dadurch auch die erst in 2021 fällige Rest-Energiekostenrechnung der Messe Kassel begleichen. Somit ist dieser Posten vorzeitig erledigt worden. Wie jedoch mit dem Sponsor von diesen Kritikern umgegangen wurde, entbehrt jeglicher Beschreibung. Es hat uns maßlos enttäuscht.
Sehr gern hätten wir natürlich dieses Sponsoring weitergeführt, jedoch hat sich dies durch die unnötige, deplatzierte öffentliche Diskussion nun erledigt.
Auch die Aussage „wir brauchen keinen VDT und wir brauchen keine VDT-Schau in Kassel“
spricht für sich.
Diese Kritiker fügen dem VDT dauerhaft Schaden zu. Der Charakter der VDT-Schau als Wanderschau wird sich in Zukunft erledigen, es wird dann evtl. nur noch im zweijährigen Rhythmus die Möglichkeit geben, eine Deutsche Rassetaubenschau in Leipzig durchzuführen. Die Verantwortung hierfür tragen diese Kritiker, deren Ansinnen offensichtlich nur darin besteht, Unfrieden innerhalb unserer Taubenzüchtergemeinschaft zu stiften.
Hier wird die vom VDT-Vorstand und von der Ausstellungsleitung der 67. VDT Schau Kassel geleistete Arbeit der letzten Jahre mit Füßen getreten. Inwieweit der § 9, Absatz 2 unserer Satzung von diesen Kritikern eingehalten wird, kann jedes VDT-Mitglied für sich entscheiden.
Wir haben stets gern und nach bestem Wissen und Gewissen unsere ehrenamtliche Tätigkeit für den VDT und seiner VDT Schau GmbH wahrgenommen, aber ohne das uneingeschränkte Vertrauen und die Loyalität unserer Mitgliedsvereine und deren aktuelle Vertreter können und wollen wir dieser in Zukunft nicht mehr nachkommen.
Wir bedanken uns sehr herzlich für die sehr gute Zusammenarbeit bei der Familie Umbach und
dem Team der Messe Kassel, auch für Ihre uneigennützige Unterstützung gerade jetzt in dieser
schwierigen Zeit.
Es wäre schön und wünschenswert, wenn wir noch einmal in Kassel Gast sein dürften. Hierzu ist aber erforderlich, dass ein eingespieltes Team zur Übernahme der Ausstellungsleitung bereit ist und dann auch die volle, uneingeschränkte Unterstützung des VDT e.V. und all seiner Mitgliedsvereine erfährt.
Ein weiterer Dank gebührt unserem Sponsor, der die außerplanmäßigen Energiekosten übernommen hat, und somit auch in wirtschaftlicher Hinsicht für einen positiven Ausgang der 67.VDT in Kassel gesorgt hat.
Wir bitten Sie alle um Verständnis für unsere Entscheidung und hoffen, Sie alle gesund wieder zu sehen.


In diesem Sinne grüßen Sie
Götz Ziaja und Burkhard Itzerodt
Geschäftsführer der VDT Schau GmbH

Geburtstage im

 

 Juli 2020

03.07.

85. Geburtstag

Jürgen Holtz

 

14.07.

80. Geburtstag

Gustav Hinz

 

15.07.

50. Geburtstag

Peter Klein

 

17.07.

85. Geburtstag

Rosi Horvarth


 

Werte Züchterfrauen, Werte Zuchtfreunde,

 

 

 

unsere nächste Versammlung,

die am 19.06.2020 stattfinden sollte,

fällt wegen der aktuellen Corona Krise aus. 

 

Auch ist heute noch nicht absehbar,

 

wann wir unsere nächste Versammlung wie gewohnt durchführen können.

 

Sollte sich die derzeitige Situation wieder beruhigen und das Versammlungsverbot aufgehoben werden,

 

wird die nächste mögliche Versammlung schriftlich eingeladen.

 

 

 

Bleibt gesund!!!!!!!

 

 

 

Mit freundlichen Züchtergrüßen

 

 

 

Karl Degel

 

1. Vorsitzender VSR

 

 

 

Der Vorstand wünscht allen Geburtstagskindern einen schönen Festtag

Berichte von der Jahreshauptversammlung 2020

Bericht JHV 2020 von 1. Vorsitzenden Karl Degel
Bericht JHV 1. Vorsitzender Karl Degel.
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Bericht JHV 2020 Zuchtwart Rolf Weidmann
Jahresbericht des Zuchtwartes zur Jahres
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Bericht JHV 2020 Zuchtwart Bernd Hartmann
Bericht JHV Zuchtwart Bernd Hartmann 20
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E I L M E L D U N G ! ! !

 

Werte Vereinsmitglieder/innen, Marpingen-Alsweiler, den 13.03.2020


Liebe Freunde der VSR,


In Folge der zurzeit grassierenden Grippewelle und unter Beachtung bekannter
gesundheitspolitischer Empfehlungen zur Bekämpfung einer Ausbreitung des Corona
-Virus (CoVID-19), hat der Vorstand der Vereinigung Südwestdeutscher Rassetaubenzüchter aktuell beschlossen, seine für Freitag, den 03.April 2020 geplante Mitgliederversammlung frühzeitig abzusagen.
Keiner der geplanten Tagesordnungspunkte ist so wichtig, als dass wir dafür die Gesundheit auch nur eines Vereinsmitgliedes unnötig gefährden wollen. Gerade aber die Verantwortung und besondere Sorge um unsere älteren oder krankheitsbedingt vorbelasteten Vereinsmitglieder haben uns zu diesem Schritt bewogen.


Uns allen muss klar sein, dass sich das Coronavirus nicht aufhalten lässt. Wichtig ist
jedoch, das wir es ausbremsen und soweit verlangsamen können, dass wir uns Zeit
verschaffen. Diese Zeit kommt nicht nur der Forschung und der Entwicklung von neuen
Impfstoffen und Medikamenten zugute, sondern ermöglicht es dem Gesundheitssystem
adäquat auf den aktuellen Ausbruch zu reagieren. Daher ist es wichtig, dass jeder
einzelne für sich abwägt, auf welche Reisen, Veranstaltungen etc. man unbedingt gehen
muss, oder ob man verzichten kann und somit zur Verlangsamung der Ausbreitung von
Covid-19 beitragen kann.
Aktuell ist jeder Bürger gefordert seinen Teil zur Verlangsamung des Ausbruches beizutragen.
Wir hoffen auf euer Verständnis.
Bleibt alle gesund bis zu unserem nächsten Treffen.


Mit freundlichen Züchtergrüßen
Karl Degel
1. Vorsitzender
Vereinigung Südwestdeutscher Rassetaubenzüchter

Veranstaltungskalender Kreisverband Schwetzingen

 

2020

Veranstaltungs-Flyer 2020 KV Schwetzinge
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Wir begrüßen unser Neumitglied

 

Bernhard Lauinger

aus

 

75334 Straubenhardt-Langenalb

Federbachstraße 32

Tel. 07248/5964

 

er züchtet die Rasse 

 

Kölner Tümmler

in schwarz

Jetzt ist es offiziell

 

Wir haben es wieder geschafft!

 

Gestern (14.02.2020) auf der Jahreshauptversammlung haben wir es offiziell erfahren, dass wir wieder den Titel des Deutschen Vereinsmeisters mit einer sehr hohen Punktzahl von 4797 Punkten errungen haben.

Dies ist der Hattrick nach 2017, 2018, 2019

Der Vorstand bedankt sich bei allen Züchtern.

Bilder von der JHV in den nächsten Tagen.

Versammlung am 26.07. 2019

 

Referenten des Abends 

 

die Firma ALFANA 



 

 

Am Freitag den 14. Juni 2019 findet unsere nächste Versammlung 

 

mit Referent:

 

Martin Zerna

statt.

 

Sein Thema:

 

"Wenn wir zusammenfinden freut sich selten ein dritter.

Die  jüngere Geschichte und Entwicklung der Rassetauben!!!!

Martin Zerna

Bilder von einer gut besuchten 

 

April-Versammlung

 

mit Referent

 

Christian Idoux

 

Wir haben einen neuen Referenten!!!!!!!!!!!!!

 

Martin Zerna

 

er wird uns für die nächste Zeit Bilder und Berichte über Rassen und Zuchten näher bringen

 

 

 

 

 

 

Weitere Bilder von der

 

Oktoberversammlung 

 

unter Bildergalerie 2018

 

 

 

 

 

Rassetaubenzucht in Jordanien

 

Land der Bibel und Wammentauben

 

von und mit:

 

Zfr. Michael Barbeito

 

Bilder von der Augustversammlung

 

mit unserem Referenten und Zuchtwart der VSR

 

Bernd Hartmann

 

Thema: wissenswertes über die Voorburger Schildkröpfer

weitere Bilder unter Bildergalerie 2018

Nachdem wir von allen Anwesenden Züchtern die Genehmigung zur Bild und Datenveröffentlichung haben,

werden wir jetzt auch wieder mehr auf unserer Homepage veröffentlichen.

Wir gratulieren unserem

 

Zuchtfreund Ralf Schmid 

 

zur Wahl in den Bundeszuchtausschuss


Quelle: B. Rathert

Deine Freunde der VSR

weitere Bilder unter Bildergalerie 2018
weitere Bilder unter Bildergalerie 2018

Der Katalog der Jubiläumsschau ist online!!!!!!!!!!

Katalog pdf.pdf
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Die Vorbereitungen zur Jubiläumsschau haben begonnen

 

Dank sehr guten Wetter konnten viele Züchter beim Aufbau der Käfige mithelfen.

Viele hatten einen Anfahrtsweg von mehr als 100 km nach Hockenheim.

weitere Bilder vom Aufbau der Käfige unter Bildergalerie 2018
weitere Bilder vom Aufbau der Käfige unter Bildergalerie 2018

Jetzt schon Termin für unsere Jahreshauptversammlung vormerken!

Nach einem Defekt meiner Festplatte und damit Löschung aller Daten, kann ich Euch heute die Bilder von der

 

Jahreshauptversammlung 2017

 

 veröffentlichen


Goldene Ehrennadel

 

des VDT

 

am Sommerfest unserer VSR

weitere Bilder unter Bildergalerie
weitere Bilder unter Bildergalerie

Karl Degel, 1. Vorsitzender der VSR

ehrte Marina Körber für ihre Verdienste

in der Deutschen Rasssetaubenzucht

mit der goldenen Ehrennadel des VDT.


 

Erteilung einer Einzugsermächtigung 

SEPA-Lastschriftmandats

und eine

Datenschutzerklärung

 

Beitrittserklärung+SEPA+Datenschutz 05/2018
Beitrittserklärung+SEPA+Datenschutz_NEU_
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Achtung, Achtung !!!

 

 

Adresse vom neuen Vereinslokal!!!!!

 


 

Gedanken zur (Tauben-) Zeit

 

Zwischenruf

 

Liebe Taubenfreunde,

 

 

 

etwas unplanmäßig  meldet sich heute Euer Taubenfreund zu Wort. Eigentlich ist er in den Vorberei­tungen des Artikels, der Ende September/Anfang Oktober erscheinen soll. Die Arbeiten dazu sind doch sehr umfangreich und ich kann mich ich schon jetzt bei allen Zuchtfreunden bedanken, die mich vorbehaltlos unterstützt haben!

 

 

 

Nun zur Sache. In den letzten Tagen haben alle VDT-Mitglieder die zweite Auflage der „VDT-Nachrichten“ erhalten. Dazu erschien.die GZ Nr. 16/2017. Soweit so gut oder auch nicht.

 

Das bei solchen Publikationen neben sehr lesenswerten Aufsätzen auch solche sind, die zu 99 % aus „heißer Luft“ bestehen  liegt in der Natur der Sache, zumal dann wenn man den Autorenkreis immer weiter einengt.

 

 

 

Nun schadet „heiße Luft“ zu mindestens keinem Züchter und keiner Taube. Wenn dann aber in Be­richten absolute Falschinformationen  und kontraproduktive Ratschläge gegeben werden, so ist das bedenklich und bedarf – meines Erachtens  - der Korrektur.

 

 

 

Leider besteht für mich – weder bei der GZ noch beim VDT die Möglichkeit – helfend einzugrei­fen.

 

Als zu  kritisch  und zu persönlich in meinen Ausführungen  gelte ich, wie viele von Euch wissen, als „Ausgestoßener“ der sein Recht  auf freie Meinungsäußerungen verwirkt hat, weil er sich den hausgemachten Spielregeln von VDT, BDRG und GZ nicht unterwirft.  

 

 

 

So bin ich wieder sehr dankbar, das der VSR mir eine Plattform gibt, um Euch mit - wie ich meine -

 

sinnvollen Tipps zu versorgen.

 

 

 

Beide von mir gleich „beackerten“ Artikel stammen aus der Feder eines Autor, dessen Namen ich nicht nennen werde (Ihr wisst, die „persönliche Note“.

 

 

 

Gemeint sind die  Aufsätze zu den mausernden Tauben in der GZ und die Abhandlung über Tau­ben-Transportbehältnisse in den „VDT-Nachrichten.

 

 

 

Zu beiden Arbeiten wäre viel anzumerken. Ich beschränke mich aber nur auf die gravierendsten Punkte.

 

 

 

Kommen wir zu „Die Federn fliegen“, GZ 16/17

 

 

 

Der Autor schreibt durchaus Sinnvolles über die Ungeziefervermeidung und die Handhabung der  Bademöglichkeiten bei unseren  Tauben.

 

 

 

Vorher berichtet er, dass die den Tauben „sehr viel Energie für die Mauser“ brauchen“ und empfiehlt, um diesen Energiebedarf auch zu decken, die Fütterung von Mais.

 

Auf seine weiteren Ausführungen zur Wirkung von Mais auf bestimmte Farbenschläge will  ich hier nicht eingehen. Darüber ist meine Meinung bekannt und wer genaueres wissen möchte – bitte mailen.

 

 

 

Doch zurück zum Mais. Ich bin ein großer Verfechter von Maisfütterung  für unsere Tauben. Aber nicht um eine vermeintliche „Energielücke“ während das Mauer zu schließen.

 

Denn Mais, der zwar einen super hohen Stärkegehalt hat, aber im Gesamt-Energieangebot zum Beispiel  von Milo noch übertroffen wird,  weißt einige  Nährstoff-Besonderheiten  auf  die bei der Berechnung einer Futterrezeptur unbedingt beachtet werden müssen. Wird ein sehr hoher  Anteil an Mais (+  15 %) ins Futter eingemischt und kommen dazu (was die Regel ist) noch über 20 % Hülsenfrüchte dazu – haben wir kein Mauserfutter, sondern ein „Mauserverhinderungsfutter!“ Denn das Wichtigste bei der Fütterung in der Mauser ist ein möglichst optimales Aminosäurenmuster, das in  einer „Standard-Mischungen“ - gleich welcher Firma - nie erreicht wird. Bei hohen Maisanteil ist dieses Muster aber, wie wir jetzt wissen, besonders „schräg!“

 

Im Übrigen wird die viele Energie die die Tauben in der Mauser brauchen zum größten Teil für  den Erhalt der Körpertemperatur verbraucht. Für die neuen Federn sind die eben schon genannten Aminosäuren, im richtigen Verhältnis zueinander, die essentielle  Grundlage für eine perfekte Ausbildung.

 

   

 

Dem wird in dem VDT-Fütterungskonzept auch voll  Rechnung getragen. Die Vitalmischungen mit Mais weisen einen  optimierten Teil dieser Futterkomponente auf. Ebenso sind Rohprotein- , Energiegehalt  und das Aminosäurenmuster unglaublich bedarfsnah aufeinander abgestimmt. So kommen wir im Vergleich mit einer herkömmlichen Futtermischung zu einer Futtereinsparung von 20 – 25 % und einer massiven Entlastung des Taubenstoffwechsels.

 

Immer wieder bin ich erstaunt, dass der Autor, der ja nun sehr  viel schreibt, nie das VDT-Versorgungskonzept erwähnt. Zumal er ja nun Amtsträger im VDT ist. In vielen der sogenannten   „Züchterproträs“ wird die Futtermarke die der porträtierte Zuchtfreund nutzt, genannt – nebst allen Zusatzmitteln. Also kann es kein „Verbot“ der GZ sein – oder?  Ein Schelm, der Böses dabei denkt...          

 

 

 

Kommen wir zum zweiten Thema:

 

 

 

Transportkisten  müssen rassegerecht sein“ VDT-Nachrichten 2/17

 

 

 

Für diesen Aufsatz hat der Autor ein Fleißkärtchen“ verdient! Alleine schon die Fragebogenaktion zu projektieren, zu starten und auszuwerten  wird eine Menge zeit verschlungen haben.

 

 

 

Das da die Zeit eng wurde und so manche Peinlichkeit  gedruckt wurde kann ich verstehen. Anzunehmen ist auch nicht, das ein Spitzenzüchter seine Tauben ohne jeglichen Einstreu im „Korb“ transportiert.

 

 

 

Aus diesem Artikel seien jetzt nur zwei Punkte herausgegriffen, die m. E. eines helfenden Kommentars bedürfen.

 

 

 

a) Zeitungspapier als Unterlage  des Transportkisten-Einstreu ist absolut kontraproduktiv. Diese sicher von den Züchtern gut gemeinte Handhabung macht das Ganze, auch bei üppiger Einstreu mit staubfreien Hobelspänen doch sehr „rutschig“. Wellpappe ist hier das Mittel der Wahl – und nichts anders! Darauf ca. 1,5 cm Hobelspäne.

 

In diesen Zusammenhang noch eine Anmerkung: Unsere Tauben müssen sich in ihrer Reisebox wohlfühlen. Sie brauchen eine gewisse Bewegungsfreiheit. Das letzte Wort führt uns zu

 

 

 

b) „Unter den Züchtern besteht mehr oder weniger Konsens, dass die Tauben bei der Fahrt immer quer zur Fahrtrichtung  gestellt werden sollten. Dann neigen sie sich bei Bremsmanövern zur Seite, sodass das Schwanzgefieder geschont wird.“

 

Allein schon die Formulierungen sein ein Meisterwerk. Darauf muss man erst mal kommen.    

 

 

 

Bei aller „Schönheit“ diese Aussagen sind falsch! Auch auf die Gefahr hin, dass ich jetzt etlichen verdienten Spitzenzüchtern auf die Füße trete, das was Ihr da macht ist nicht taubengerecht.

 

 

 

Kurze Erklärung: Tauben versuchen, dass haben eigene und die von Zuchtfreunden durchgeführte Versuche ergeben,  sich immer in Fahrtrichtung  zu drehen – auch bei geschlossenen Behältnissen, ohne die  heute schon zum Standard gewordenen Kisten oder Körbe mit einem durch Holzstäbe „ausbruchssicher“ gemachten „Guckfenstern“ an jedem Abteil.

 

 

 

Warum machen die Tauben das?

 

Ganz einfach, Ihre Anatomie lässt sie viel leichter Kräfte, die von  vorn  oder von hinten  auf sie einwirken ausgleichen, wie solche, die von der Seite kommen. So sind Tauben, die „querab“ stehen in einer andauernden Stresssituation. Zumal dann, wenn sie in engen Fächern keine Möglichkeit haben ihre missliche Lage zu verbessern.

 

 

 

Bleibt die Frage, warum die Tauben dann, wenn sie es sich aussuchen können, beim Transport immer in Fahrtrichtung schauen, wenn es ihnen denn ermöglichst wird?

 

Ganz ehrlich so restlos kann ich das auch nicht erklären. Doch eine Vermutung, die doch schon sehr abgesichert ist, besteht darin, das es bei Tauben – wie auch beim Menschen - viele  Spezies gibt, die – wenn sie gegen die Fahrtrichtung reisen - erbrechen müssen.

 

 

 

Was gibt es noch? Ach ja, der Satz: „...darauf achten, dass die Kisten (beim Transport) fast waagerecht stehen“ Ist natürlich Unsinn. Es muss heißen: „möglichst waagerecht“. Ist aber genauso ein kleiner Witz am Rande  der Tauben-Zeitgeschichte wie der Umstand, dass der VDT immer noch in seinem Shop „Exquisite Sammelordner für „Die Rassetaube“  anbietet. Diese, wie auch SV-Broschüren in  diesem Format sind faktisch ausgestorben..

 

 

 

In der Hoffnung, dass ich einigen Zuchtfreunden mit meinen Zeilen helfen konnte und mir die Ersteller und Verantwortlichen für diese beiden Berichte nicht allzu böse sind – ich unterstelle immer, dass sie das Beste für unsere Tauben wollen -  grüßt Euch

 

 

 

Euer Taubenfreund

 

 

 

und freut sich auf Eure Fragen, Anregungen und sachliche Kritik

 

 

 

Email: hbtaubenwelt@gmx.de

 

 

 

Tel: 02525 6422 nach 19 Uhr